Ratgeber
Referenznummern bei Uhren verstehen
Der Modellname führt dich zur richtigen Uhrenfamilie. Die Referenznummer hilft, die Variante darin zu bestimmen. Das ist besonders nützlich, wenn zwei Uhren fast gleich aussehen.
Vier Angaben mit verschiedenen Aufgaben
Hersteller verwenden unterschiedliche Bezeichnungen. Nicht jeder Code auf einer Uhr ist ihre Katalogreferenz. Entscheidend ist der Zusammenhang.
- Marke: der Name des Herstellers.
- Modell: eine Uhrenfamilie oder Kollektion.
- Referenz: ein Code für ein Modell oder eine Ausführung, den sich oft viele Uhren teilen.
- Seriennummer: die Kennung einer einzelnen Uhr. Das Kaliber bezeichnet das Uhrwerk, nicht unbedingt die vollständige Uhr.
Beginne bei den Herstellerangaben
Prüfe Originalunterlagen oder eine offizielle Produktseite. Übernimm beim Vergleichen auch Buchstaben, Trennzeichen und Zusätze.
Eine Gravur auf dem Boden kann das Werk oder Gehäuse beschreiben. Seiko nutzt beispielsweise den Kalibercode auf dem Gehäuseboden, um zur passenden Anleitung zu führen.
Seiko: den Kalibercode findenWas ein Zifferblattfoto nicht klären kann
Ähnliche Ausführungen können sich in Details unterscheiden, die von vorn unsichtbar sind. Auch ein anderes Band, eine Spiegelung oder ein verdecktes Datum erschweren den Vergleich.
Wenn die Belege nicht reichen, behalte Marke und Modell und lass die Referenz offen. Eine genau wirkende Nummer hilft nicht, wenn sie zur falschen Uhr gehört.
Halte deinen Index aktuell
In Reference kannst du Marke, Modell und Referenz korrigieren. Ergänze ein Foto, wenn es weiterhilft, und aktualisiere den Eintrag mit neuen Erkenntnissen.
Die Erkennung beschreibt, welcher Uhr das Ergebnis ähnelt. Sie bestätigt nicht die Echtheit eines einzelnen Exemplars.